SMARTPHONE-FOTOGRAFIE


Ein weiteres Hobby von mir ist das Fotografieren. Ich nutze dafür ausschließlich das Smartphone und behaupte, damit für mich das optimale Equipment gefunden zu haben. Das heißt allerdings nicht, dass ich deswegen Spiegelreflex und Co. verteufele. Weshalb sollte ich und wie käme ich dazu? Ich habe selbst über viele Jahre eine „Canon 750 D“ genutzt und war damit immer zufrieden, weshalb sie also jetzt schlechtreden. Nein, das ist Quatsch und liegt mir absolut fern.



Eine Morgenstimmung: Fotografiert mit dem iPhone XS Max

Jeder Fotograf entscheidet für sich, wie und womit er arbeitet. In meinem Falle ist es das Smartphone, denn mich begeistert schon seit geraumer Zeit, wie gut die Linsen einem modernen Telefon heute sind. Im Zusammenspiel mit der richtigen App und einer wirklich durchdachten KI ist da wirklich „Großes“ möglich und ich sage dir, wir sind, was das angeht auch noch lange nicht am Ende der berühmten Fahnenstange angekommen. Ganz im Gegenteil.


Eine Hundeporträt: Fotografiert mit dem Pixel 7 Pro von Google

Spannend ist allerdings, dass die bekannte, finnische Firma Nokia, schon vor 10 Jahren wusste, wohin die Reise führt, denn mit ihrem „Lumia 1020“ brachte sie (wenig bemerkt und beachtet) 2012 das erste, richtig starke Foto-Smartphone auf den Markt. Der 1/1,5-Zoll-Sensor schaffte unglaubliche, echte 41,3 Megapixel und lieferte damit Aufnahmen, die gestochen scharf waren, selbst beim Zoomen. Das Problem war nur, dass Nokia hierfür mit Microsoft kooperierte und das Betriebssystem auf dem Telefon „Windows Mobile“ hieß. Das konnte sich leider nie durchsetzen und so verschwand das ganze System irgendwann einfach wieder vom Markt. 

Was wohl gewesen wäre, wenn Nokia damals schon auf Android gesetzt hätte, ob Apple dann überhaupt jemals so erfolgreich geworden wäre? Man darf es bezweifeln und das sage ich, obwohl ich ein großer Fan es angebissenen Apfel bin.


Der Blick aus dem Fenster: Fotografiert mit dem iPhone XS Max


Fakt ist jedenfalls, dass Apple die mobile Fotowelt wirklich revolutioniert hat und das spätestens mit der Einführung des iPhone 8 Plus, denn damit konnte man nun zum ersten Mal wirklich großartige Porträts mit einer richtigen Tiefenunschärfe aufnehmen, so wie man das bisher nur von teueren Kameras kannte. Allerdings passierte und passiert das, bis heute, rein digital und über eine clevere Software, nicht aber optisch. Trotzdem, es funktionierte und alle staunten bzw. staunen.

In der Werbung wurden unglaubliche Aufnahmen gezeigt, bei denen der Hintergrund wie von selbst verschwand und schwarz dargestellt wurde. Das ist heute immer noch so und basiert auf einer Technik, die derart perfekt und detailgetreu bisher (aus meiner Sicht) nur Apple liefert.



Ein Selbstporträt mit dem iPhone XS Max im Porträtmodus


Ab dem iPhone X war dieser neue Porträt-Modus auch für die Frontkamera verfügbar und urplötzlich gab es die ersten Fotokurse einzige und alleine für das iPhone. Das war echt verrückt.

Ja und dann kam Huawei. Mit seinem „P30 Pro“ stellte es ein echtes „Fotowunder“ da, dass Makro, Porträt, sogar optisch zoomen und den Mond aufnehmen konnte. Die Software und die Kamera waren zusammen derart stark und ausgereift miteinander verknüpft, dass sie es schafften, dass ich mich bei einer Schwedenreise zum ersten Mal nur für mein Telefon und gegen meine Spiegelreflex entschied. Das hatte es so zuvor nie gegeben und seither, habe ich meine „Canon 750D“ auch nie wieder wirklich intensiv genutzt. Das war der Moment, indem es bei mir klick gemacht hat und die Begeisterung bei mir keine Grenzen mehr kannte.




Bilder aus Schweden: Fotografiert mit dem Huawei P30 Pro


Heute fotografiere ich mit einem iPhone XS Max, was trotz einiger Jährchen auf dem Buckel noch immer hervorragend arbeitet und mit dem neuen Pixel 7 Pro von Google. Beide Smartphones haben ihre ganz eigenen Stärken und überzeugen mich jeden Tag aufs Neue. 

Solltest du dazu fragen haben oder mehr wissen, kannst du mich gerne kontaktieren. Ich freue mich über jede Nachricht und antworte, so schnell ich kann!

Mehr Fotos von mir findest du übrigens auch auf 
meiner Fotoseite bei der Fotocommunity.


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